Nach einer längeren Busfahrt von Creel, erreiche ich Chihuahua am späten Nachmittag. Nach einem kurzen Besuch der interessant gestalteten Fussgängerzone, besuche ich die Casa Chihuahua. Mit Stolz wird hier die Geschichte des Staates erzählt und versucht die Traditionen am Leben zu erhalten. Der Keller des Gebäudes erzählt eine andere Geschichte. Hier wurde der Revolutionär Miguel Hidalgo eingesperrt bevor er öffentlich hingerichtet wurde. Im weihnachtlich geschmückten Palacio de Gobierno gleich gegenüber wird dieselbe Geschichte mit wunderbaren Wandmalereien erzählt. Bei Einbruch der Dunkelheit geht es zum Plaza del Mariachi, wo jedoch am Mittwochabend nicht allzu viel los ist.
Heute morgen besuche ich das zum Museum umgestaltete Wohnhaus von Pancho Villa. Da es immer noch ein vom Militär genutztes Gebäude ist, darf drinnen leider nicht fotografiert werden und es mutet doch eher seltsam an, dass uniformierte Personen als Guides (leider nur in Spanisch) amten. Die Belle Epoque Villa Quinta Gameros wurde von einem reichen Minenbesitzer erbaut. Dieser kam jedoch nie dazu, das Haus auch zu bewohnen. Zum Abschluss besuche ich noch die Kathedrale, welche bereits eine halbe Stunde vor der Mittagsmesse sehr gut besucht ist.










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